Life

Say goodbye to 2018

2018 ist quasi so gut wie vorbei, Zeit, ein Fazit zu ziehen. Warum wird man am Ende eines Jahres eigentlich immer so sentimental und blickt auf Vergangenes zurück? Ich muss ja gestehen, dass Silvester für mich einer der schlimmsten Tage im Jahr ist. Alles muss immer so perfekt sein, die Partys, die Gesellschaft, das Essen – kurzum, es muss eine super Sause werden. Dies trifft so gar nicht meinen Geschmack. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich den Abend in Jogginghose auf der Couch verbringen und vermutlich noch vor 12 Uhr hundemüde ins Bett gehen. Vor 3 Jahren habe ich mir diesen Wunsch in der Tat zum ersten Mal in meinem Leben erfüllt. Was soll ich sagen: so ein entspanntes Silvester hatte ich noch nie zuvor.

Woher kommt meine Abneigung gegen Silvester? Meiner Meinung nach wird diesem Tag einfach immer viel zu viel Bedeutung beigemessen. Jeder will DIE ultimative Party feiern und die Geschäfte sind voll, von ach so tollen Dingen, die auf keiner Party fehlen dürfen. Da sind wir auch schon beim nächsten Punkt: Silvesterpartys. Ich mag an diesem Tag keine sonderlich großen Partys, ich sitze lieber mit einem kleinen Kreis von Freunden zusammen. Wir essen klassisch Raclette (ja Traditonen sollte man nicht brechen), spielen Etwas und im Anschluss wartet jeder ziemlich vollgegessen und müde darauf, dass endlich 12 Uhr ist. So sehen für mich meine “perfekten” Silvesterabende aus, wenn ich eben nicht zu Hause sein kann.

Wenn ich auf mein Jahr 2018 zurückblicke, stelle ich fest, dass doch eine Menge passiert ist. Im Laufe des Jahres macht man sich über solche Dinge tatsächlich eher weniger Gedanken, als zum Jahresende. Es haben sich viele Dinge getan, egal ob beruflicher oder privater Natur. Ich persönlich merke erst immer nach den Weihnachtsfeiertagen, was ich in einem Jahr alles so geschafft habe und nehme mir die Zeit durchzuatmen. Da ich zwischen den Jahren auch immer Urlaub habe, weil die Firma geschlossen hat, versuche ich in dieser Zeit Kraft zu tanken, damit ich gestärkt dem neuen Jahr und neuen Herausforderungen entgegen treten kann.

Viele Menschen haben Vorsätze für das neue Jahr – ich habe das schon lange abgeschafft. Ich brauche kein neues Jahr, damit ich versuche etwas zu verändern. Ich bin ein Mensch, der immer am Rödeln ist und einfach prinzipiell erst mal macht. Wenn ich mir was in den Kopf setze, versuche ich das auch immer zeitnah umzusetzen. Klappt es dann nicht, weil die Umstände Dinge erschweren, versuche ich einen Plan B zu organisieren. Wie ist das bei euch ? Nehmt ihr euch Dinge für das neue Jahr vor ? Die Klassiker, wie etwa mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben oder sich gesünder zu ernähren, denke ich, stehen bei vielen weit oben auf der Liste mit den Vorsätzen. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, bei allem, was ihr euch für das kommende Jahr vornehmt.

Eine Sache jedoch nehme ich mir jedes Jahr wieder aufs Neue vor: mehr Lachen und so bleiben wie ich bin.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

Eure Pipsilove

Ein Kommentar

  • Nadine

    Ich sehe den Silvesterabend genau wie du. Es wird mehr daraus gemacht als es eigentlich ist. Ich verbringe Silvester schon seit Jahren immer recht ruhig mit maximal einer Hand voll Leuten, Raclette, Feuerwerk schauen und mal früher, mal später schlafen gehen. Vorsätze nehme ich mir nicht. Wenn ich etwas ändern oder angehen will, hab ich noch weitere 365 Tage im Jahr.

    Ich wünsche dir einen entspannten Silvesterabend, komm gut ins Jahr 2019 und ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder 😘

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